Die Welt ist nicht perfekt...
...aber es gibt Wege,
um sie besser zu machen!
Über uns
Wir bieten differenzierte Maßnahmen zur schulischen und beruflichen (Re-)Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen an.
Grundlage unserer Arbeit sind langjährige Erfahrungen sowie ein fundiertes Einrichtungs-Knowhow in der Förderung gesellschaftlicher Teilhabe, insbesondere im schulischen und arbeitsweltlichen Kontext.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Arbeit mit schuldistanzierten Kindern und Jugendlichen mit erhöhtem Betreuungsbedarf. Durch gezielte, ressourcenorientierte Ansätze unterstützen wir sie dabei, tragfähige Perspektiven zu entwickeln und nachhaltige Integrationsprozesse zu gestalten.
Pädagogisches Konzept
Wir begleiten Kinder und Jugendliche mit belastenden Lebenserfahrungen auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben.
In einem verlässlichen, strukturierten Umfeld schaffen wir Sicherheit, Orientierung und neue Perspektiven.
Dabei stehen Empathie, individuelle Förderung und die Stärkung von Eigenverantwortung im Mittelpunkt unserer Arbeit.
Die Kinder und Jugendlichen in der Soester Jugendhilfe haben oft belastende Lebensgeschichten. Erfahrungen wie Beziehungsabbrüche, schwierige Lebensbedingungen oder emotionale Verletzungen prägen ihren Alltag und ihr Verhalten.
Viele haben Strategien entwickelt, die ihnen bisher geholfen haben – auch wenn diese nicht immer mit gesellschaftlichen Erwartungen übereinstimmen.
Ein häufiges Thema ist schulvermeidendes Verhalten. Dieses entsteht meist über einen längeren Zeitraum und im Zusammenspiel verschiedener Faktoren wie Familie, Schule und persönlichen Erfahrungen. Um Veränderungen zu ermöglichen, ist es uns wichtig, die Hintergründe dieses Verhaltens zu verstehen und gemeinsam neue Perspektiven zu entwickeln.
Auch junge Geflüchtete begleiten wir auf ihrem Weg in die Gesellschaft. Dabei fördern wir schulische und berufliche Integration, den Spracherwerb sowie das Kennenlernen kultureller Strukturen – stets mit Respekt für die Herkunft und Identität der Jugendlichen.
Unsere Angebote – insbesondere die Wohngruppe „Neue Chance“ – bieten einen verlässlichen Rahmen mit klarer Struktur. So schaffen wir Orientierung, Sicherheit und die Möglichkeit, soziale Kompetenzen zu entwickeln.
Unser Ziel ist es, Eigenverantwortung zu stärken und junge Menschen auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu begleiten.
Ziele unserer pädagogischen Arbeit
Kindern und Jugendlichen wird ein Lebensort und pädagogische Begleitung auf Zeit geboten.
Dies dient der Vorbereitung auf ein Leben in Eigenverantwortung sowie der Orientierung und Unterstützung bezüglich individueller beruflicher Fähigkeiten und Interessen.
Dieses gilt insbesondere für Kinder und Jugendliche, die sich bisher in anderen Settings kaum als gruppenfähig und / oder beschulbar gezeigt haben.
Die Rückkehr in frühere soziale Bezüge (Herkunftsfamilie) ist grundsätzlich ebenfalls ein mögliches Ziel.
Für eine bedarfsgerechte, ganzheitliche Förderung stehen folgende Ziele im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit:
- Einbindung in eine klare Tagesstruktur
- Stärkung persönlicher Ressourcen
- Umgang mit psychischen und physischen Einschränkungen sowie deren Kompensation
- Empowerment
- Entwicklung von schulischen / beruflichen Perspektiven
- Reintegration in schulische / berufliche Kontexte
In der Betreuung unbegleiteter, minderjähriger Flüchtlinge werden darüber hinaus folgende Ziele angestrebt:
- gesellschaftliche Integration
- Erlernen der deutschen Sprache
- Umgang mit fluchtbedingten Traumata
- Klärung des Aufenthaltsstatus
Inklusionsansatz
Das Angebot der Soester Jugendhilfe richtet sich neben jungen Menschen mit „klassischem“ Jugendhilfebedarf auch an Menschen an der Schnittstelle Jugendhilfe- und Behindertenhilfe, also jungen Menschen mit geistigen und psychischen Behinderungen im Sinne des § 53 SGB XII, die Unterstützungsleistungen im Rahmen des eigenständigen Wohnens benötigen.
Dazu zählen Menschen, die bereits in einer eigenen Wohnung leben oder die beabsichtigen aus dem Wohnraum der Eltern in eine eigene Wohnung zu ziehen sowie junge Menschen, die innerhalb der Hilfen zur Erziehung stationäre Hilfeleistungen in Anspruch nehmen bzw. in Anspruch genommen haben und eine weiterführende Assistenz im Sinne des § 54 SGB XII benötigen.
Eine Unterstützung für Menschen mit pflegerischen Bedarfen im Sinne des SGB XI sowie beim Bestehen einer so genannten Doppeldiagnose ist im Rahmen des hier beschriebenen Angebots nicht möglich.
Mitsprache und partizipative Grundhaltung
Sowohl die Kinder und Jugendlichen als auch alle Bezugspersonen (z.B. die Eltern) haben das
Recht auf Beteiligung in allen sie betreffenden Angelegenheiten. Die Beteiligung der jungen Menschen am Verlauf der Hilfe ist konzeptionell festgeschrieben.
Daher sind die aktive Aneignung von Gestaltungsmöglichkeiten (Empowerment) und das Spüren von Selbstwirksamkeit wesentliche Bestandteile von Verselbständigungsprozessen.
Leitung der Soester Jugendhilfe
Träger der Einrichtung
Die Soester Jugendhilfe - SoJu gGmbH - ist Bestandteil des Soester EntwicklungsNetz e.V. (SEN), das sich seit 1982 aktiv gegen Arbeitslosigkeit und Ausgrenzung engagiert.
Im Jahre 2016 haben wir uns auf den Weg gemacht, den eigenständigen aber weiterhin mit dem SEN e.V. eng vernetzten Jugendhilfeträger, die gemeinnützige SoJu GmbH in Soest, zu gründen.
Eingebettet in die breite Palette des SEN von berufsorientierenden, beratenden und begleitenden Angeboten bietet die SoJu gGmbH verschiedene Jugendhilfemaßnahmen in den Bereichen ambulanter, teilstationärer und stationärer Hilfe in Soest und Umgebung.
Die SoJu bietet im Rahmen ihrer Angebote auch Hilfen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Form eingestreuter Plätze an.